Horizontal-Therapie (HT)

Die Horizontal-Therapie ist eine systematische Form der Elektrotherapie basierend auf mittelfrequentem Wechselstrom.

Im Gegensatz zu Reizstrom (=TENS), der nur an erregbaren Zellen wirkt - sprich Muskel- und Nervenzellen, greift die Horizontal-Therapie in den gesamten Stoffwechsel ein. Es werden gleichzeitig bioelektrische und biochemische Reaktionen im Zellgewebe hervorgerufen um somit natürliche Vorgänge in der Zelle, wie Kommunikation, Koordination und Kooperation bestmöglich zu unterstützen.

 

GESUNDE ZELLEN WERDEN UNTERSTÜTZT UND KRANKE ZELLEN, SOWEIT WIE MÖGLICH, WIEDER AUFGEBAUT!


Wie funktioniert die Horizontal-Therapie?

Unser Körper arbeitet völlig natürlich selbst mit Strom. Denn Fließen von Strom ist - per Definition - das Bewegen von elektrischen Ladungsträgern, sprich Ionen und Molekülen (H-Ionen, Magnesium, Kalium, etc.) die in jedem Körper vorhanden sind. Wann immer sich also so ein Teilchen, positiv oder negativ geladen, im Körper bewegt, fließt Strom.

 

Im Gegensatz zum herkömmlichen Reizstrom, der die positiven bzw. negativen Elektroden gegensätzlich anzieht und somit eine Ladungstrennung verursacht, werden durch den mittelfrequenten Wechselstrom der Horizontal-Therapie die Ladungsträger (Ionen und Moleküle) einige tausendmal pro Sekunde in unterschiedlichen Richtungen angezogen.

Da die Elektroden aber nicht so schnell hin und her "flitzen" können, werden sie quasi nur noch umher geschüttelt. Man nennt dies auch den physikalischen Schüttel-Effekt. (von außen nicht sichtbar, findet im Gewebe statt)! Das ist natürlich vom großen Vorteil, da jetzt die Wahrscheinlichkeit entsprechend erhöht ist, dass sich die Elektroden in der richtigen Konstellation begegnen und somit "Stoffwechseln" können.

 

Es hat aber noch einen weiteren Vorteil: Bei einem entzündlichen Prozess kommt es immer auch zu Schwellungen im Gewebe (von außen nicht zwingend sichtbar). Diese Schwellung drückt nun auf das Gewebe und hindert die Zellen am Arbeiten. Außerdem liegen in der Schwellung konzentriert Entzündungs- und Schmerzmediatoren (H-Ionen sind z.B. Schmerzmediatoren). Diese melden an die umliegenden Nerven-Enden, dass auf Grund ihrer hohen Konzentration hier eine Entzündung und eine Schmerzquelle vorliegt. Eine solche Schwellung muss man sich vorstellen wie ein Haufen Sand auf einem Blatt Papier. Wenn da nun von unten (Strom) ein paar tausendmal pro Sekunde an dem Papier (Gewebe) gerüttelt wird, verteilt sich der Haufen (Schmerz-Entzündungsmediatoren, etc.) auf eine größere Fläche. In unserem Fall die Schwellung, d.h. mehr Lymph- und Blutgefäße außen herum sind beteiligt und es kann besser abtransportiert werden. Gleichzeitig nimmt die Konzentration der Schmerz- und Entzündungsmediatoren ab, sodass weniger Schmerz und Entzündung an die umliegenden Nervenenden gemeldet werden. Die Entzündungshemmende und Ödem-reduzierende Wirkung gleicht der Wirkung von Kortison. Zusätzlich wird jedoch der Stoffwechsel positiv beeinflusst und es kommt über verschiedene Mechanismen zur Schmerzlinderung.

 


Wirkung der horizontal-therapie:

  • Schmerzlinderung durch 7 unterschiedliche Mechanismen
  • Entzündungshemmung
  • Förderung des Stoffwechsels
  • Ödemreduktion und Abbau von Schwellungen
  • Aktivierung des Lymphflusses
  • Muskelstimulation
  • Beschleunigung der Wundheilung
  • Beschleunigung der Knochenheilung
  • Reaktivierung der Regeneration bei chronischen und alten Verletzungen

indikationen:

  • Arthrose
  • Spondylose
  • Dackellähme
  • Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogengelenksdysplasie (ED)
  • akute und chronische Gelenkserkrankungen
  • Wirbelsäulenerkrankungen
  • Verletzungen die mit Schwellungen einhergehen
  • Allergien
  • Stoffwechselerkrankung
  • Hufrolle, Hufrehe, Spat
  • Frakturen / Knochenbrüche
  • Lähmungen
  • Lungenprobleme
  • Sehnen- und Bänderschaden
  • Wundheilung

Kontraindikationen:

Die HT ist eine sehr gut verträgliche Therapie mit nur sehr wenigen Kontraindikationen:

  • Herzschrittmacher und andere elektronisch-betriebenen Implantate
  • Akute fieberhafte Allgemein-Infektionen
  • Bakterielle Infektionen
  • Gravider Uterus

Metallimplantate stellen keine Kontraindikation dar!


Der ablauf.....

Die Dauer der Therapie und die Anzahl der Anwendungen richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung.

Eine Mindestbehandlungsdauer von 4 Wochen wird generell empfohlen, da die Aktivierung bestimmter Zellvorgänge in dieser Zeit im Organismus stattfinden und dann für längere Zeit nachwirken, z.B. für die Regeneration und Entgiftung.

 

Bei chronischen und schweren Krankheitsbildern ist es ratsam die Behandlung mehrmals täglich durchzuführen. Daher biete ich Leihgeräte für zu Hause an, die sowohl Ihre Kosten als auch den Stress Ihres Tieres reduzieren, da Sie in gewohnter Umgebung, nach einer persönlichen Einweisung, selbst behandeln können.

Während der gesamten Behandlungszeit stehe ich Ihnen natürlich mit Rat und Tat zur Seite!

 

Sollte eine persönliche Abholung des Gerätes nicht möglich sein, kann es auch per Paketdienst versendet werden. Der Versand findet ausschließlich in Österreich und Deutschland statt.

Die Mietdauer beträgt mindestens 4 Wochen!

 

Preise gerne über telefonische oder schriftliche Anfrage!