Heilen mit Pilzen

 

Pilze - Heilpilze, Vitalpilze - sind geheimnisvolle Wesen, da sie eine eigenständige Gruppe unter den Organismen bilden. Sie machen bis zu 25 % der Biomasse unserer Erde aus.

Pilze vermehren und verbreiten sich geschlechtlich und ungeschlechtlich durch Sporen und vegetativ durch Ausbreitung (eventuell mit Fragmentierung) ihrer manchmal sehr langlebigen Myzelien oder Mykorrhizen. 

 

Medizinisch bedeutende Pilze

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts nutzt man Pilze auch für medizinische Zwecke. Medikamente wie das Antibiotikum Penicillin werden aus Pilzen gewonnen. 

 

Vitalpilze zählen zu den so genannten Biological Response Modifiers (BRM). Biological Response Modifiers sind Substanzen, die die positiven, d.h. die Gesundung fördernde Faktoren unterstützen und die negativen, d.h. krankmachende Faktoren sowohl des menschlichen als auch des tierischen Körpers verhindern bzw. bekämpfen können.  

 

Daher können Vitalpilze „präventiv“ zur Verhinderung von Krankheiten, ebenso wie "kurativ" zur Linderung von Beschwerden und zur Regulierung von bereits bestehenden Krankheiten unterstützend eingesetzt werden. 

 

Vitalpilze enthalten einen wohl einzigartigen Cocktail aus Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Enzymen, lebensnotwendigen Eiweißen, essentiellen Aminosäuren und sekundären Inhaltsstoffen mit sehr hoher Bioverfügbarkeit. Diese wirkstoffliche Kombination ermöglicht es den Vitalpilzen, sowohl antibakterielle als auch antivirale und antimykotische Wirkungsbereiche abzudecken. Nicht zuletzt wurden in zahlreichen, klinischen Studien auch deren antitumorale Eigenschaften bestätigt. 

 

Durch zahlreiche Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Pilze ein gesundes Immunsystem nicht „überstimulieren“ können, jedoch in der Lage sind, ein geschwächtes Immunsystem zu stimulieren und dieses auch zu modulieren. Ein derart geschütztes Immunsystem ist wiederum in der Lage, den Organismus vor „Angreifern“ und den Körper vor fehlerhaft gebildeten Zellen zu schützen. 

 

Bei welcher Erkrankung können Vitalpilze angewendet werden?

 

Natürlich können auch Vitalpilze alleine keine Wunder vollbringen, aber sinnvoll als Teil einer Therapie eingesetzt, können sie eine entscheidende Rolle zur Gesunderhaltung der Tiere beitragen.

 

Besonders gute Erfolge erzielt die Mykotherapie unter anderem bei folgenden Erkrankungen:

 

Autoimmunerkrankungen

Diabetes

Schilddrüsenerkrankungen

Tumorerkrankungen

Atemwegserkrankungen

Gelenkserkrankungen

Ohrenerkrankungen

Schleimhautentzündungen

Verstopfungen

Herzerkrankungen

Harnwegserkrankungen

Lebererkrankungen

Nierenerkrankungen

Borreliose

Parasitenbefall

Viruserkrankungen

Epilepsie

Allergien

Immunschwäche

Osteoporose

Muskelerkrankungen

Zysten

Ekzeme

Darmerkrankungen

und vieles mehr...... 

 

  

Darreichungsform 

 

Vitalpilze zählen zu den so genannten Nahrungsmittelergänzungen.

 

Sie kommen als loses Pulver, als Pulver-Kapsel oder als Extrakt-Kapsel zur Anwendung. 

Pulver wird gewonnen, indem man die Pilze nach der Ernte schonend trocknet und anschließend mit Spezialmahlwerken fein vermahlt. 

 

Dieses so gewonnene Pilzpulver enthält alle Inhaltsstoffe des jeweiligen Pilzes, inklusives des Chitin-Gerüstes, das den Pilz in der Natur umgibt. 

 

Extrakte entstehen, wenn aus – oben genanntem – Pilzpulver mit Hilfe von Wasser und/oder Alkohol die jeweils löslichen Bestandteile des Pilzes herausgezogen und schonend getrocknet werden. 

Durch das Extraktionsverfahren wird das natürliche Chitin-Gerüst „geknackt“ und die hochwirksamen bioaktiven Betaglucane, Triterpene und alle anderen therapeutisch wirksamen Bestandteile der Vitalpilze für den Organismus bioverfügbar gemacht. 

 

Seit kurzem sind auch Kombinationskapseln aus reinem Pilzpulver und hochkonzentriertem, therapeutisch wirksamen Extrakt erhältlich.