Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) ist die älteste Heilkunst überhaupt. Das Wissen um ihre wohltuende, manchmal aber auch giftige Wirkung ist den Menschen schon seit Jahrhunderten bekannt.

 

Heilkräuter und –pflanzen stellen eine ideale Ergänzung zu allen anderen naturheilkundigen Therapien und auch zur Schulmedizin dar. Das heißt, Kräuter können jederzeit zusätzlich zu einer homöopathischen oder Bach-Blüten-Behandlung aber auch zu vom Tierarzt verordneten Medikamenten gegeben werden. 

 

Viele Kräuter eigenen sich auch ganz einfach gut dazu, den Speiseplan eines Tieres im Rahmen einer natürlichen und artgerechten Fütterung zu bereichern. 

 

Heilkräuter bewähren sich vor allem: 

  • bei chronischen Erkrankungen 
  • bei leichten bis mittelschweren akuten Erkrankungen 
  • begleitend bei schweren Erkrankungen 
  • zur Nachbehandlung von Erkrankungen 
  • zur Vorbeugung von Erkrankungen 

 

Darreichungsformen der Kräuter

 

Je nach Krankheit werden die Kräuter in verschiedenen Formen angewandt.

 

Umschläge und Wickel

Extrakte

Tee

Tinkturen

Elixier

Paste

Pulver

Getrocknete Kräuter

 

 

 

Alle Wirkstoffe helfen unseren Tieren bei bestimmten Symptomen und Erkrankungen.

Allerdings sollten diese Heilmittel nicht ohne weiteres einfach so eingesetzt werden. 

 

Bei welchen Krankheiten können Kräuter eingesetzt werden?

 

Hier werde ich Ihnen eine Auflistung der Krankheiten aufzeigen, bei welchen individuell ausgewählte Kräuter Erfolge erzielen können.

 

Erkrankungen des gesamten Verdauungstraktes 

Hierzu gehören unter anderem

  • Magen- und Darmkatarrh
  • Gastritis
  • Durchfall
  • Entzündungen im Verdauungstrakt
  • Magen- und Darmschleimhautentzündungen
  • Magenübersäuerung
  • Verstopfung
  • Magen- und Darmkrämpfe
  • Blähungen
  • Magengeschwüre
  • Übelkeit
  • Im allgemeinen Verdauungsstörungen
  • Infektionen im Magen und Darm

Erkrankungen der Atemwege

Hierzu gehören beispielsweise

  • Husten
  • Asthma
  • Bronchitis
  • Reizhusten
  • Luftröhren- und Halsentzündungen
  • Lungenschwäche

Erkrankungen des Bewegungsapparates

wie zum Beispiel

  • Rheuma
  • Chronische oder akute Gelenksentzüdungen
  • Entzündungen im Bereich der Gelenke, Muskeln, Schleimbeutel und Sehnen
  • Arteriosklerose
  • Muskelschmerzen
  • und vieles mehr

Weitere Einsatzgebiete

  • Würmer
  • Erkrankungen von Leber und Niere
  • Infektionen
  • Entzündungen der Schleimhäute, wie die Mundschleimhaut - sprich Zahnfleischentzündungen
  • Herzerkrankungen
  • Appetitlosigkeit, Erschöpfungs- und Schwächezustände
  • Gürtelrose
  • Gallensteine
  • Erkrankungen des Immunsystems
  • Schlecht heilende Wunden
  • Borreliose

Wie Sie sehen, gibt es in der Kräuterheilkunde vielfältige Möglichkeiten unseren Tieren zu helfen.

Natürlich muss vorausgesetzt werden, dass es die richtigen Kräuter sind, die individuell auf unser Tier zutreffen.